EuGH Urteil: Facebook-Seiten abschalten?

Unter den Betreibern von Facebook-Seiten sorgt derzeit ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Unsicherheit und Unruhe. Am Dienstag setzte der EuGH einen Schlusspunkt unter einen jahrelangen Rechtsstreit. Dem Urteil nach sind neben Facebook auch die Betreiber von kommerziellen Facebook-Seiten mitverantwortlich für  eventuelle Verstöße gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen. Sollten Facebook-Seiten nun abgeschalten werden?

Das EuGH betont, dass keine gleichwertige Verantwortung zwischen Facebook und Seitenbetreiber besteht, denn der Betreiber einer Facebook-Seite ist nicht in der Lage, die grundlegende Art der Datenverarbeitung maßgeblich zu beeinflussen. Dennoch bieten die Seiten Möglichkeiten, individuelle Einstellungen vorzunehmen, die sich auch auf die Datenverarbeitung auswirken können.

Impressum und Datenschutzerklärung

Damit eine Facebook-Seite (zumindest laut heutigem Wissensstand) abmahnsicher ist, sollte unbedingt ein Impressum angegeben werden. Auch die Verlinkung auf das Impressum der eigenen Website dürfte ausreichen.

Seit inkrafttreten der DSGVO kann einer Facebook-Seite ebenfalls ein Link zur Datenschutzerkärung hinzugefügt werden. Auch das sollte getan werden, um auf der sicheren Seite zu sein.

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